Firmenwagen

Ein Firmen- oder Dienstwagen ist ein Fahrzeug, das sich im Betriebsvermögen eines Unternehmens befindet. Alle Kosten, die in Zusammenhang mit dem Firmenwagen anfallen, sind Betriebsausgaben des Unternehmens. Der Anschaffungspreis wird in der Regel über sechs Jahre abgeschrieben. Die laufenden Kosten, z. B. für Kraftstoff, Reparaturen, Inspektionen und Versicherungen, werden direkt als Betriebsausgaben abgezogen. Wird ein Fahrzeug geleast, so sind anstelle der Abschreibung die Leasinggebühren als Betriebsausgabe abziehbar.

Eine Besonderheit ist die steuerrechtliche Behandlung von Fahrzeugen, die sowohl für betriebliche als auch für private Zwecke genutzt werden. Der private Vorteil des Unternehmers (bzw. des Arbeitnehmers, falls dieser einen Firmenwagen gestellt bekommt) kann entweder mit Hilfe der 1%-Regelung oder mit der Fahrtenbuchmethode berechnet werden. Der errechnete Wert geht dann entweder als Entnahme oder als Lohnbestandteil in die Bemessungsgrundlage für die Einkommensteuer ein.

Bei der 1%-Regelung wird monatlich 1% des Bruttolistenpreises des PKW versteuert. Bei der Fahrtenbuchmethode wird anhand eines Fahrtenbuches ermittelt, zu wie viel Prozent der PKW betrieblich bzw. privat genutzt wird. Dieser Prozentsatz wird dann auf die Gesamtkosten des PKW angewendet, um die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung zu erhalten. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass bei einem Fahrzeug, das weit überwiegend betrieblich genutzt wird, die Fahrtenbuchmethode zu einem günstigeren Ergebnis führt.

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